Strafanzeige gegen Christoph G vom 24.06.2013

An die Staatsanwaltschaft
beim Landesgericht für Strafsachen Wien

1080 GZ 201 St 173/12b

Verdächtiger :
Mag. Christoph G, derzeit in Untersuchungshaft im Landesgericht für Strafsachen Wien

Anzeigerin : Minerva R […]
vertreten durch :

Vollmacht beigeschlossen

  1. Bekanntgabe der Vollmacht
  2. Strafanzeige wegen des Verdachtes gem. §§ 75, 206, 207, 212 StGB; § 15, 101 ua StGB
  3. Antrag auf dringende Verfügung von Anordnungen zur Fremdunterbringung der Zeugin mj. Sophie G als Schutz vor Beeinflussung und sexuellem Missbrauch
  4. Erklärung des Anschlusses als Privatbeteiligte

Beilagen ./1 bis 13 laut angeschlossenem Beilagenverzeichnis

I. Vertretungsanzeige

Die Anzeigerin gibt bekannt, dass sie das Vertretungsverhältnis zur Rechtsanwaltskanzlei Dr. Helene Klaar Dr. Norbert Marschall Rechtsanwälte OG gelöst und Rechtsanwalt […] mit ihrer Vertretung beauftragt hat. Der ausgewiesene Rechtsvertreter beantragt, sämtliche Zustellungen zu seinen Händen vorzunehmen.

II. Sachverhaltsdarstellung

Der Vater der mj. Sophie G, Mag. Christoph G, erscheint aufgrund der Anzeige der LPD Wien vom 26.11. 2012 St 173 /12 b StA Wien dringend verdächtig, am 24.11.2012 gegen 19.00 Uhr seine Ehegattin Mag. Ruxanda G, Mutter der mj. Sophie G, geb. 03.07.2006 ermordet zu haben. Er befindet sich derzeit in Haft in der Justizanstalt Josefstadt.

Der Täter Christoph G ist – neben dem Tötungsdelikt – dringend verdächtig, seine leibliche Tochter, die mj Sophie G, geb. 03.07.2006, sexuell missbraucht und versucht zu haben, sie ins Ausland zu entführen. Diskussionen der Mutter mit dem Täter rund um den Missbrauch, die nur aus diesem Grunde von der Getöteten eingebrachte Ehescheidungsklage und die damit drohende und von der Mutter angedrohte Entziehung alleiniger Kontakte zur mj Sophie sind auch offenbar M o t i v für die Bluttat gewesen.

Die Ehegatten Ruxanda G und Christoph G lebten zuletzt voneinander getrennt. Ruxanda G hatte eine Ehescheidungsklage gegen Christoph G eingebracht. Für den 30.11.2012 war ein erster Termin anberaumt. Die Tat ereignete sich somit nur 6 Tage vor dem Termin. Tatort war die Wohnung des Täters Christoph G in […]. Die Getötete wohnte mit der mj. Sophie in […].

Sophie besuchte ganztätig den Kindergarten in Wien. Sie wurde in der Früh in den Kindergarten gebracht und am Nachmittag von der mütterlichen Großmutter Minerva R abgeholt und von dieser bis zum Arbeitsende der Mutter betreut. Mag. Ruxanda G bekleidete bis zu ihrem Tod eine Managementfunktion im Bereich des Konzerns der ERSTEN und war beruflich stark in Anspruch genommen, wodurch sich ein intensiver Kontakt der mj. Sophie zur mütterlichen Großmutter ergab. Zuletzt besuchte die mj. Sophie bis zur Ermordung ihrer Mutter am 24.11.12 eine Privatschule in Wien. Sie war auch eine sehr talentierte Balletttänzerin und besuchte eine Ballettschule in Wien.

Der letzte Wohnort der mj. Sophie vor der Ermordung ihrer Mutter durch den Kindesvater war daher Wien. Dennoch wurde durch fragwürdige Vorgänge im Bereich der Pflegschaftsgerichte Wien und Steyr sowie des Jugendamtes Steyr der väterliche Großvater Dipl. Ing. JG und dessen Ehefrau RG mit der einstweiligen Obsorge betraut und der Anzeigerin als wichtigster verbliebener Kontaktperson der mj. Sophie sogar das Besuchsrecht entzogen. Dabei ist DI JG selbst des Missbrauchs der mj. Sophie dringend verdächtig.

Beweis:

  • Gefahrenmeldung der Wiener Interventionsstelle vom 29.04.2013 an das Amt für Jugend und Familie,
  • Gefahrenmeldung der Wiener Interventionsstelle vom 31.5.2013 an das Land OÖ, Abteilung Jugendwohlfahrt
  • Bericht und Gefahrenmeldung betreffend Sophie G der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie vom 31.05.2013
  • Einvernahme der Frau Rosa L, GF der interventionsstelle

Nach der Ermordung der Kindesmutter war der Kindesvater mit der mj. Sophie mit dem Fahrzeug der Getöteten zu seinen Eltern (dem 1. Verdächtigen und dessen Ehegattin) gefahren und „b e a u f t r a g t e diese, die Pflege und Erziehung für Sophie zu übernehmen“ (S.4, letzter Absatz des Beschlusses 17 Ps 291/12 s des BG Steyr vom 06.02.2013, Richter Mag. Helmut N) .
Danach fuhr der Täter nach Liezen und stellte sich dort der Polizei.

Die Getötete hatte ihrer Vertreterin im Ehescheidungsprozess in Tagebuchform verfasste Aufzeichnungen übergeben, die eindeutig den Missbrauch der mj. Sophie durch Christoph G belegen. Für Ruxanda G war, wie schon oben ausgeführt, der Missbrauch der mj. Sophie durch den Vater Christoph G alleiniges Motiv der Scheidungsklage gewesen, wenn dies auch im Ehescheidungsverfahren – wohl aus falsch verstandener Rücksichtnahme auf den Kindesvater – (noch) nicht angesprochen hätte werden sollen .

Gemäß den oa Aufzeichnungen im Zusammenhang mit den von der Getöteten erhobenen Missbrauchsvorwürfen hatte der Kindesvater mindestens 3 Mal mit Mord (neben der Kindesmutter auch an der Anzeigerin (das würde später erfolgen und wie ein Unfall ausssehen) und / oder Selbstmord in verschiedenen Varianten gedroht.

Mag. Ruxanda G hatte vor dem Scheidungstermin – angesichts des ihr klar gewordenen Missbrauchs durch den Kindesvater einerseits und vermutlich unter dem Eindruck der Morddrohungen in Vorahnung ihres bevorstehenden Ablebens andererseits – ihre Rechtsanwältinnen im Ehescheidungsverfahren, Plaz und Steiner OG, angewiesen, dass Christoph G  k e i n e s f a l l s die Obsorge erhalten dürfe. Dass sie unter den gegebenen Umständen durchaus ihr frühes Ableben in Betracht zog, ergibt sich weiters daraus, dass sie die ihr von der Anzeigerin geschenkten Grundstücke in Rumänien per Testament wiederum an diese vermachte.

Beweis:

  • Tagebuch der Kindesmutter, beginnend mit 19.11.2009 und endend Anfang Nov. 2012 , 14 Seiten, mit dem handschriftlichen Vermerk S. 1 oben „von Frau Ruxanda G am 19.11.2012 in der Kanzlei Plaz & Steiner OG abgegeben“
  • „Ladung zur Streitverhandlung“ vor dem BG Leopoldstadt im Ehescheidungsverfahren G vom 30.11.2012, beizuschaffender Scheidungsakt 6 C 29/12 vds BG Leopoldstadt,
  •  […]

Nach der Einbringung der Scheidungsklage am 25.10.1012 hatte der Täter freilich anderes im Sinn. Er hatte bereits am 9.11.2012 mit seinem Dienstgeber CCC Competence Call Center eine „Vereinbarung eines unbezahlten Urlaubs“ für die Zeit vom 20.12.12 bis 31.03.2013 getroffen. Im Fahrzeug der Ruxanda G fanden sich neben der oa Vereinbarung des unbezahlten Urlaubs auch 6 Monats-Visaanträge des Täters für sich und die mj. Sophie für Indien vom 7.11.2012 expected day of Journey 13.11.2012) und ein Visaantrag USA (VISA Application 13.11.12), Dienstzeugnis, seine Geburtsurkunde, Kopie des Reisepasses der mj. Sophie, Farbfotos der mj. Sophie, Kopie des Reisepasses der mj. Sophie, seine Berechtigung zur Tragung des Titels „Ingenieur“ etc.

Beweis : die oben angeführten, beigeschlossenen Unterlagen

Auf einem post–it seines Dienstgebers CCC, angeklebt auf der „Vereinbarung eines unbezahlten Urlaubs“ im Original fand sich, handschriftlich vom Täter verfasst, der Anzeigerin im Original vorliegend, eine Aufzeichnung, vermutlich Checkliste, mit folgenden Worten, die Christoph G im Auto vergessen hatte :

Schrauben ?
Kabel f. I phone Fotokamera Foto Sophie
Foto Papier
Kabelbinder
Notartermin

Die Visaanträge wurden natürlich ohne Wissen und Willen der Kindesmutter gestellt. Der Kläger wird zu erklären haben, wozu er insbesondere Schrauben, Fotopapier und Kabelbinder im Zusammenhang mit der beabsichtigten Entführung der mj. Sophie benötigte. Dass er die Absicht hatte, allenfalls beruflich in Indien tätig zu sein, ergibt sich aus der Vorbereitung der Mitnahme von Urkunden nach Indien wie Dienstzeugnis, Berechtigung zur Führung des Ing. Titels , Geburtsurkunde, Aufenthaltsbewilligung (Titel) Sophie für Rumänien etc.

Wesentlich erscheint auch, dass der Täter mit Bezug auf die für Indien beantragten Visa seinen Vater, DI JG (Visaantrag letzte Seite, vorletzter Absatz „ I. Details of Two Reference: In Austria: JG, 4407 Dietach, Heubergstrasse 26“ ) und nicht etwa die Mutter Ruxanda G als  K o n t a k t  angegeben hat .

Es erhebt sich daher der Verdacht, dass DI JG in die geplante Entführung eingeweiht gewesen ist.

Zu hinterfragen ist auch, weshalb der Täter ausgerechnet nach Indien wollte. Indien ist gerade in diesem Zeitraum infolge brutaler Vergewaltigungen und der verachtenden Einstellung vieler Männer gegenüber Frauen und minderjährigen Mädchen in den Medien im Focus gewesen.

Beweis : an der Vereinbarung eines unbezahlten Urlaubs von Dienstgeber und Dienstnehmer angeklebtes Post-it der CCC im Original, das vorerst in Kopie vorgelegt wird

Christoph G ist daher auch dringend des Versuchs der Entführung seiner Tochter ins Ausland, um diese weiterhin missbrauchen zu können, verdächtig.

Das Tagebuch der Getöteten endet wir folgt : „ Ich verschiebe seit fast 2 Jahren das Gespräch mit den Eltern […] Ich probiere am 3. Nov. wieder. Das ist schwierig, denn ihre Reaktion kann schon sein, dass sie Chris anrufen und dann geht der Kampf los. Ich muss es trotzdem bald machen.“

Es ist bekannt , dass DI Johannes G die Nacht vom 23. 11.2012, also einen Tag vor dem Mord, in der Wohnung des Täters und späterem Tatort nächtigte. Am 23.11.12 hatte es auch den letzten Kontakt der Anzeigerin zur Getöteten gegeben. Dabei erklärte Ruxanda G der Anzeigerin, sie sei nun fest entschlossen, den Großvater in einem gemeinsamen Gespräch mit dem Missbrauch des Kindesvaters an Sophie zu konfrontieren und diesem auch mitzuteilen, sie habe Kenntnis, dass Mag. Christoph G von ihm, DI Johnannes G, selbst missbraucht worden sei. Ziel dieser Aussprache bzw. Offenlegung ihres Kenntnisstandes sei, sicherzustellen, dass seitens des Christoph G auf künftige alleinige Kontakte (unbegleitete Besuchsrechte ) zur mj. Sophie v e r z i c h t e t werde.

Der Täter hatte nämlich im Zuge der Auseinandersetzungen mit den Missbrauchsvorwürfen durch die Mutter gedroht, dass, „ wenn sie kein Vertrauen zu ihm habe, dann sollten wir uns scheiden lassen und er hat dann Sophie 3 Tage pro Woche alleine“ (Tagebuch Seite 2, vorletzter Absatz)

In der Nacht vom 23. auf den 24.11.12 hat diese Aussprache in der Wohnung des Täters im Beisein des DI JG stattgefunden. Inhalt bzw. Ergebnis der Aussprache ist der Anzeigerin nicht bekannt.

DI Johannes G soll am nächsten Morgen, also am 24.11.12, zwecks eines Vortrags um 10.00 Uhr in einer Schule in Wien die Wohnung seines Sohns verlassen haben und dann direkt nach Steyr zurückgekehrt sein.

Die Ehegatten Ruxanda und Christoph G nahmen auch die Hilfe eines Paartherapeuten in Anspruch. Im Tagebuch der Getöteten findet sich Folgendes (S. 14, 2. Absatz):

„Beim Paartherapeut hat er einmal gesagt, ich darf nicht nach BM (Anm.: Baia Mare, Rumänien) mit dem Kind und meiner Mutter, dann habe ich gesagt: In diesem Fall darf Sophie auch nicht nach Dietach. Dann hat er geantwortet: OK, das passt. Dann habe ich ihm gesagt, und wenn die Eltern anrufen und die Hintergründe nachfragen, dann erzähle ich ihnen alles, meine ganze Variante, dann hat er gesagt, er geht zu meinem Arbeitgeber und sagt, was ich alles „gedreht “ habe in der Firma. Da ich nichts zu verbergen habe, habe ich gesagt „wunderbar“, das kannst du sofort machen, es ist für mich in Ordnung und ich informiere sofort deine Eltern . […]

Nach dem Termin am 17. Juli hat er von mir den Schlüssel zu seiner Wohnung verlangt und ein Theater vor meiner Arbeitsstelle gemacht […] Vorm Gebäude vom Hrn Lackinger hat er mir g e d r o h t, wenn ich seinen E l t e r n das erzähle, dann s o r g t er dafür, dass ich keinem mehr je schaden kann . […] Er hat eine körperliche Bewegung auf der Straße gemacht, als würde er mich erwürgen und hat beide Hände zu meinem Hals hinbewegt. Ich habe ihn gestoppt, indem ich ihn gefragt habe „drohst du mir schon wieder? Ich zeige das an, ich habe es satt. Danach hat er sich unter Kontrolle gekriegt. Darüber hinaus war es auf der Otto Bauer Gasse, am helllichten Tag.“

„Am 25. Oktober habe ich die Scheidung eingebracht. Im ersten Schritt noch ohne den wahren Grund zu erläutern. Im Fall eines Streits, dann werde ich alles sagen. (Tagebuch S. 14, 4. Absatz)“

Nach der Nacht vom 23.11. auf den 24.11.12 hat Ruxanda G offenbar, wie der Anzeigerin angekündigt, DI JG mit den Fakten konfrontiert. Darüber können leider nur noch DI Johannes G und Christoph G berichten.

Am folgenden Abend des 24.11.12 ist vermutlich die Information des DI Johannes G durch Ruxanda G vom Vortag sowie, dass sie angesichts seiner Missbrauchshandlungen nicht zulassen werde, ihm die mj. Sophie jemals noch alleine anzuvertrauen, thematisiert worden. Daraufhin hat Christoph G, seines „Spielzeugs“ Sophie vermeintlich beraubt, genau so reagiert, wie er es für diesen Fall schon mehrfach angedroht hatte und die Ruxandra G mit mehreren Stichen in den Hals getötet. Da der Täter, wie dem „Tagebuch“ entnommen werden kann, schon bei früheren Auseinandersetzungen mehrfach Tötungsabsichten für den Fall, dass ihm Sophie genommen bzw. seinen Eltern über seine Missbrauchshandlungen an Sophie berichtet werde, geäußert hatte, ist hier auch nicht von einer spontanen Handlung, sondern der Umsetzung einer lange für den Fall des Eintritts der genannten Umstände gehegten Absicht auszugehen. Christoph G ist daher auch dringend des Mordes zu verdächtigen.

Aus dem Tagebuch sowie der geplanten Entführung der mj. Sophie ergibt sich auch, dass es Christoph G immer nur um die mj. Sophie gegangen und die Ehescheidung für ihn nur von untergeordneter Bedeutung gewesen ist.

Beweis : „Tagebuch“ bzw Aufzeichnungen der Ruxanda G, Zeuge N. L., Paartherapeut, dessen Anschrift noch bekanntgegeben wird, DI JG, Minerva R

Unter dem Aspekt des Missbrauchs ist aber auch erklärbar, warum Christoph G die mj. Sophie in der Mordnacht nicht, wie naheliegend, zur mütterlichen Großmutter in Wien, sondern nach Steyr zu seinen Eltern verbrachte und dadurch das Kind, das vermutlich einzige Zeugin der Tat gewesen ist (die Räumlichkeiten lassen nichts anderes vermuten) in dieser Ausnahmesituation unnötig gefährdet hat. Im Tagebuch der Getöteten ist mehrfach erwähnt, der Täter habe abgegeben, dass, was immer (Schlimmes) passiere, er sich der Unterstützung seiner Eltern gewiss sei. Durch Verbringung der mj. Sophie zu seinen Eltern konnte der Täter hoffen, dass sein Missbrauch an der mj. Sophie und damit auch sein für ihn nachteiliges Motiv für die Tat dadurch verschleiert werden können. Vom Tagebuch der Getöteten wusste Christoph G natürlich nichts.

III. Antrag auf Fremdunterbringung der mj. Sophie G

Festzustellen ist, dass die mj. Sophie als möglicherweise einzige Zeugin des Mordes bisher (nach ca 7 Monaten) nicht zur Tat befragt worden und „zu befürchten ist, dass Sophie in Bezug auf die Ermordung der Mutter vom Großvater DI JG manipuliert wird. Ein Hinweis darauf ist, dass Sophie sagt, sie wisse vom Großvater wie es passiert sei und dass es ein „Unglück“ gewesen sei. (S 4 des Berichtes und Gefahrenmeldung betreffen Sophie G vom 31.05.13, Rosa L).

Es ist daher schon allein aus Sicht des Strafverfahrens gegen Mag. Christoph G schwer verständlich, dass nach Verbringen der mj. Sophie durch den Täter zu seinen Eltern und deren Betrauung mit der vorläufigen Obsorge durch das BG Steyr samt Entziehung sämtlicher Kontakte der Anzeigerin zur mj. Sophie die Obsorge des Großvaters DI Johannes G nicht von A m t s wegen durch Verfügung des Staatsanwaltschaft Wien -sofern dort überhaupt bekannt- u n t e r b u n d e n worden ist. Das ist d r i n g e n d nachzuholen, um der Zeugin mj. Sophie vor Beeinflussung , Missbrauch und Gefährdung unverzüglich der entsprechende S c h u t z zu geben.

Angesichts der gegen DI Johannes G hier erhobenen und belegten Vorwürfe ist auch angesichts des oben beschriebenen Verhaltens des DI Johannes G nach der Ermordung seiner Schwiegertochter und der rund um die Obsorge der mj. Sophie vorgenommenen Manipulationen nicht auszuschließen, dass nunmehr nicht nur die sittliche , sondern auch die k ö r p e r l i c h e Sicherheit und U n v e r s e h r t h e i t der in seiner Obhut befindlichen mj. Sophie G g e f ä h r d e t und somit DI Johannes G die Obsorge d r i n g e n d und s o f o r t zu entziehen ist.

In diesem Zusammenhang ist rechtlich und tatsächlich nicht nachvollziehbar und nur durch gezielte Parteinahme zugunsten DI Johannes G erklärbar, weshalb der zuständige Richter des Pflegschaftsgerichtes Steyr, Mag. Helmut N, unter den gegebenen Umständen sich um seine Zuständigkeit b e m ü h t e und n i c h t einer M i t t e i l u n g der BH Steyr –Land als Jugendwohlfahrtsträger, wonach der Pflegschaftsakt an das eindeutig zuständige BG Innere Stadt Wien übertragen werden sollte, entsprach, sondern sich unzutreffend nach einem Telefonat (!) mit der „offenbar zuständigen Pflegschaftsrichterin in Wien“ für zuständig erklärte und den A n t r a g der Anzeigerin, die Obsorge für die mj. Sophie einstweilig dem Amt für Jugend und Familie Wien zu übertragen, abgewiesen hat.

E b e n s o hat der Richter Mag. Helmut N den An t r a g des der BH Steyr Land, dieser die Obsorge für Sophie zu übertragen, a b g e w i e s e n ( 17 Ps 291/12 s des BG Steyr, ON 20 )

Beweis : Beschluss des BG Steyr 17 PS 291/12 s vom 7.2.2013

DI JG und seine Ehefrau befinden sich, abgesehen von den Missbrauchsvorwürfen gegenüber dem Großvater DI Johannes G, bezüglich der mj. Sophie in einem unauflöslichen Interessenwiderstreit, da ihnen naturgemäß vor allem das Schicksal ihres Sohns am Herzen liegt. Dies ergibt sich auch durch das unmittelbar nach der Ermordung beobachtete Verhalten des DI Johannes G, der unter dem offenbar unzutreffenden Vorwand, für die mj. Sophie sich vom Tatort Medikamente, Schultasche und Kleider besorgen zu müssen, am 26.11.2012, also weniger als 48 Stunden nach der Tat, diesen in Polizeibegleitung aufsuchen durfte. Dabei befanden sich Schultasche und Kleider natürlich in der mütterlichen Wohnung und wegen der Medikamente hätte er sich nicht nach Wien bemühen müssen. Die Frage ist, ob DI Johannes G tatsächlich nicht Hinweise, die auf einen Missbrauch der mj. Sophie durch Christoph deuten, mitnehmen wollte bzw ihm dies tatsächlich gelungen ist. Beobachtet man das Verhalten der Polizei in Liezen (siehe unten) ist ein solch (gelungener) Versuch jedenfalls nicht auszuschließen.

DI Johannes G und seine Ehefrau zeigten sich gegenüber der Anzeigerin völlig gefühlskalt, bedauerten mit keinem Wort die Tat ihres Sohns sondern machten die Anzeigerin sogar für die Tat verantwortlich. Am Begräbnis der Getöteten nahmen die väterlichen Großeltern nicht teil und lehnten auch eine Beteiligung an den Begräbniskosten, die von der Anzeigerin bezahlt wurden, ab.

Hingegen gibt es selbst im Tagebuch der Getöteten eindeutige Hinweise, dass das mit Bezug auf seine Tochter Sophie abwegige sexuelle Verhalten des Christoph G mit seinem Vater DI Johannes G zu tun hat bzw. familiäre Wurzeln haben könnte. So schreibt Ruxanda G ( S. 8, 5. Absatz des Tagebuches) wörtlich :

„C. hat auch gesagt, dass seine Eltern ihm Rückhalt bieten werden, egal was und ihm blind vertrauen werden. Seine Eltern haben gesagt , dass das A b s c h l e c k e n vom O p a und P a p a von C. kommt, dass sie es in der Kindheit oft angewendet haben. Ich habe C. provokant gefragt, ob seine Mama auch mit Geschichten vom Kind konfrontiert wurde, dass sein Papa es im Genitalbereich abgeschleckt hat. C.hat auch gesagt, wenn ich den Eltern das Ganze erzähle, werden sie mich hassen und ihm weiterhin Rückhalt geben“.

All das ist in den Gefahrenmeldungen ausführlich beschrieben und wird insoweit zur Vermeidung von Wiederholungen auf diese dramatischen Schilderungen verwiesen. Aus den Gefahrenmeldungen ergeben sich auch Beeinflussungen der mj. Sophie durch Verwandte und materielle Interessen des Bruders des Täters, wie auch materiell ein Interessenwiderstreit besteht, zumal der Täter gegenüber der mj. Sophie, subsidiär auch der Großvater unterhaltspflichtig erscheint, wogegen letzterem offenbar nunmehr sogar die Waisenpension der mj. Sophie zukommt. Der Bruder zeigte sich wiederum an einem Stipendium, das die ERSTE dem Vernehmen nach Sophie gewähren will, interessiert.

Aus all diesen Gründen, um s i c h e r z u s t e l l e n, dass die mj. Sophie tatsächlich vor jeglicher Beeinflussung und in ihrer körperlichen Unversehrtheit geschützt wird, sollten Obsorge, Pflege und Erziehung dem Amt für Jugend und Familie in Wien übertragen und eine Fremdunterkunft vorgenommen werden.

Beweis:

  • Tagebuch der Ruxanda G (S. 8, 5. Absatz),
  • Bericht und Gefahrenmeldung vom 31. Mai 2013 (S. 4, vorletzter Absatz), Rosa L p.A. Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, 1070 Wien, Neubaugasse 1/3
  • Empfehlung Kinderschutzzentrum WIGWAM vom 5.6.2013
  • Minerva R als Zeugin

Im Zusammenhang mit der geplanten Entführung ist die kriminalistische Arbeit der Polizei Liezen zu hinterfragen. Ein mutmaßlicher Mörder stellt sich, und es wird nicht einmal das Fahrzeug sichergestellt bzw wenigstens durchsucht. Das Fahrzeug ist offenbar ununtersucht an die Eigentümerin, eine Leasing Gesellschaft der ERSTEN, zurückgegeben und sind die oa wichtigen Urkunden, die die Absicht des Täters und sein Motiv klarstellen, der mütterlichen Großmutter von einem Chauffeur der ERSTEN übergeben worden.

Beweis : Minerva R […]

IV. Im Hinblick auf den dringenden Verdacht der Gefährdung des Kindeswohls durch sexuellen Missbrauch, Beeinflussung der mj. Sophie als Zeugin im Strafverfahren gegen Christoph G durch DI Johannes G sowie zur Gewährleistung ihrer körperlichen Sicherheit und Unversehrtheit, wird der d r i n g e n d e

A n t r a g

gestellt, die Staatsanwaltschaft Wien möge verfügen, dass den väterlichen Großeltern Roswitha G und DI Johannes G, […], die vorläufige Obsorge der mj Sophie sofort entzogen und die Obsorge und Pflege und Erziehung dem Amt für Jugend und Familie in Wien übertragen wird, das für eine Fremdunterbringung zu sorgen hat,

in eventu

entsprechend der GEFÄHRDUNGSMELDUNG und dringenden Empfehlung des Kinderschutzzentums WIGWAM, 44000 Steyr, Leopold- Werndl- Str. 46 a vom 8. Mai 2013 (telefonisch) und schriftlich vom 5.6.2013, Sophie vor den Konflikten zu schützen und an einem neutralen Ort fremd unterzubringen, unverzüglich diesbezügliche staatsanwaltschaftliche Anordnungen zu treffen bzw entsprechend dem Antrag der BH Steyr Land, dieser die Obsorge für Sophie zu übertragen und das Kind an einem neutralen Ort unterzubringen, zu entsprechen.

V. Erklärung des Anschlusses als Privatbeteiligte

Die Anzeigerin hat durch die Tat des Schwiegersohns ihr einziges Kind verloren und litt und leidet deswegen unter starken seelischen Schmerzen, die durch das das Kindewohl gefährdende Verhalten des Pflegschaftsgerichtes Steyr infolge nun schon monatelanger völliger Ungewissheit und Besorgnis um das Wohlergehen der mj. Sophie noch ins Unerträgliche gesteigert werden. Die Anzeigerin schließt sich dem Verfahren gegen Christoph G als Privatbeteiligte an.

Wien, am 24.06.2013

Minerva R

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