Strafanzeige gegen Johannes G., Helmut N., Rene M., […] (und) Unbekannte Täter im Bereich der Staatsanwaltschaft Steyr

An die

Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Steyr

Spitalskystraße 1
4400 Steyr

Verdächtige :

  1. DI Johannes Guger, […]
  2. Mag. Helmut N., Richter, […]
  3. Prof. (FH) Priv.-Doz. DI Dr. Rene  M., […]
  4. Unbekannte Täter im Bereich der Staatsanwaltschaft Steyr

Anzeigerin :

Minerva Roanghesi […]

Wegen : Verdacht des

a)      schweren sexuellen Missbrauchs zum Nachteil der mj. Sophie G., der Beihilfe zur versuchten Entführung (DI Johannes Guger)

b)      Amtsmissbrauches  (Richter Mag. Helmut  N.)

c)       Nötigung (Prof. (FH) Priv.-Doz. DI Dr. Rene M.)

d)      Amtsmissbrauches  (unbekannte Täter der Staatsanwaltschaft Steyr)

  1. I.                    Sachverhalt  

Der Vater  der mj. Sophie Guger, Mag. Christoph Guger, ist aufgrund der Anzeige der LPD Wien vom 26.11.2012 St 173 /12 b StA Wien verdächtig, am 24.11.2012 gegen 19.00 Uhr seine Ehegattin Mag. Ruxanda Guger (die Mutter der mj. Sophie), ermordet zu haben. Er befindet sich derzeit in Haft in der Justizanstalt Josefstadt.

Die Ehegatten Mag. Ruxanda Guger und Mag. Christoph Guger lebten zuletzt voneinander getrennt. Seit 7.7.2011 bis zu seiner Verhaftung wohnte Mag. Christoph Guger am Tatort in […], wogegen die im Dezember 2011 mit der mj. Sophie geb. 03.07.2006 aus Rumänien zurückgekehrte Kindesmutter zuletzt gemeinsam in der Wohnung […] wohnten.

Sophie besuchte ganztätig den Kindergarten in Wien. Sie wurde in der früh in den Kindergarten gebracht und am Nachmittag von der Anzeigerin abgeholt und von dieser bis zum Arbeitsende der Mutter betreut. Zuletzt besuchte die mj. Sophie bis zur Ermordung ihrer Mutter am 24.11.12 eine  P r i v a t s c h u l e  in Wien, hatte hier ihren gesamten Freundeskreis, wuchs mit Mutter und Großmutter zweisprachig (Deutsch, Rumänisch) auf und besuchte den Balletunterricht.

Aufgund der starken beruflichen Inanspruchnahme der Kindesmutter als leitende Angestellte einer Gesellschaft der ERSTEN war der Kontakt der Anzeigerin als mütterliche Großmutter zur mj. Sophie sehr intensiv.

Der letzte Wohnort der mj. Sophie vor der Ermordung ihrer Mutter durch den Kindesvater war daher Wien.

Nach der Ermordung der Kindesmutter, die der Täter mit mehreren Messerstichen in den Hals getötet hatte, war der Kindesvater mit der mj. Sophie mit dem Fahrzeug der Getöteten zu seinen Eltern (dem DI Johannes Guger und dessen Ehegattin) gefahren und „beauftragte diese, die Pflege und Erziehung für Sophie zu übernehmen“.  (S. 4, letzter Absatz des Beschlusses 17 Ps 291/12 s des BG Steyr vom 06.02.2013, Richter Mag. Helmut N.)

Mit Beschluss vom 06.02.2103 ist Johannes Guger und seiner Ehefrau die vorläufige Obsorge der mj. Sophie übertragen worden.

In seinem Beschluss führt Richter Mag. Helmut N.aus, er habe erstmals am 29.11.12 Kenntnis vom gegenständlichen Sachverhalt erlangt. Nachdem aufgrund einer Mitteilung der BH –Steyr Land als  J u g e n d w o h l f a h r t s t r ä g e r  der Pflegschaftsakt  an das (tatsächlich zuständige) BG  I n n e r e  S t a d t Wien übertragen werden so l l t e, „sei mit der dort offensichtlich zuständigen Richterin K o n t a k t aufgenommen worden.“ Da diese zum A u s d r u c k gebracht habe, dass im Hinblick darauf, dass Sophie mittlerweile bei den väterlichen Großeltern in Dietach aufhältig sei, den Akt nicht übernehmen zu w o l l e n (!), sei die örtliche Zuständigkeit des BG Steyr als  g e g e b e n angenommen und nach Einvernahme der väterlichen Großeltern und Überprüfung der häuslichen Verhältnisse die Obsorge vorläufig diesen übertragen worden.“

Ein A n t r a g  der BH Steyr-Land,  d i e s e r  die Obsorge für Sophie zu übertragen, wurde vom BG Steyr (ON 20) Richter Mag. Helmut N.  a b g e w i e s e n.

Zusammenfassend erklärte sich das BG Steyr sinngemäß im Beschluss vom 06.02.2013 zuständig mit der zynisch anmutenden, aber auch unrichtigen Begründung, Christoph Guger sei nach der  E r m o r d u n g  der Mutter  n u n m e h r  die  a l l e i n i g e  Obsorge für Sophie sowie das Recht, den Aufenthalt der mj Sophie zu  b e s t i m m e n, zugekommen. Indem er die mj. Sophie zu seinen Eltern verbracht und diese mit der Obsorge beauftragt habe, sei Steyr zuständig geworden und DI Johannes Guger und seine Ehegattin mit der Obsorge zu betrauen gewesen.

Dagegen hatte der Täter schon im Augenblick der Vollendung der Tat bzw. in dieser juristischen Sekunde seine Obsorge zur mj. Sophie nach insoweit hier geltendem Naturrecht verloren. Der  diesbezügliche Beschluss, wie ihn Richter Helmut N. später fasste, um die Großeltern mit der einstweiligen Obsorge betrauen zu können, ist als reiner und insoweit wertloser Formalakt zu beurteilen.

Das Verbringen der mj. Sophie durch den Mörder Christoph Guger nach Steyr ist tatsächlich als Entführung der Minderjährigen anzusehen, die der Täter – allerdings in anderer Weise – bereits geplant hatte.

Somit erweist sich die Flucht des Täters nach Steyr, um die mj. Sophie seinen Eltern anzuvertrauen, als  Kalkül, mit der das Tatmotiv, nämlich die drohende Entfernung der mj. Sophie aus seinem Einfluss sowie die damit verbundene Aufdeckung seiner Missbrauchshandlungen zum Nachteil seiner Tochter, verschleiert werden sollte.

Es gibt aufgrund der Anordnung der Räumlichkeiten des Tatortes zwingende Gründe zur Annahme, dass die mj. Sophie die Bluttat mit angesehen, gehört oder doch die Ermordete nach dem Blutrausch des Christoph Guger noch gesehen hat. Der Täter hat nach der Tat  u n b e f u g t  den PKW der Getöteten in Betrieb genommen, anstatt sich sogleich der Polizei zu stellen, und ist damit mit der mj. Sophie nach Steyr zu seinen Eltern gefahren. Das ist, wie schon ausgeführt, als Flucht, die erst in Liezen endete, und nicht als eine Übersiedlung, wodurch eine Zuständigkeit in einer Pflegschaftssache begründet werden konnte, anzusehen. In seinem nach dem Mord anzunehmenden Ausnahmezustand hat er durch die Fahrt auch die körperliche Sicherheit des Kindes gefährdet.

Es gibt eindeutige Hinweise, dass der Mord in der bevorstehenden endgültigen Trennung der Eheleute Guger und den damit aus der Sicht des Christoph Guger verbundenen „Verlust“ der mj. Sophie begründet ist :

Für den 30.11.2012 war bereits ein Scheidungstermin zu 6 C 29/12 w des BG Leopoldstadt angesetzt.

Unter den im PKW der getöteten Kindesmutter aufgefundenen, der Anzeigerin von einem Chauffeur der ERSTEN übergebenen Sachen befanden sich Urkunden, die der Täter offenbar darin vergessen hatte, die Polizei in Liezen jedoch nicht sichergestellt hat, die beweisen, dass der Kindesvater die Entführung der Minderjährigen Sophie geplant und diesen Plan bereits zum Teil umgesetzt hatte :

Vereinbarung eines unbezahlten Urlaubs mit dessen Dienstgeber vom 9.11.2012 für die Zeit vom 20.12.2012 bis 31.3.2013 im Original

Visaanträge des Christoph Guger für ihn selbst sowie für die mj. Sophie  für 6 Monate für Indien,  mit dem voraussichtlichen Reisedatum 13.11.2012 , einmalige Einreise sowie Visaantragsunterlagen für die USA  samt verschiedenen Beilagen (Geburtsurkunde, Fotos der mj. Sophie, Dienstgeberbestätigungen bzw Dienstzeugnisse etc.)

Im Visaantrag nach Indien führt Christoph Guger seinen Vater, DI Johannes Guger, als Kontaktperson an.

Der enge Kontakt des Christoph Guger zum Angezeigten, der sich nicht nur in der  Angabe seines Vaters als Kontaktadresse für das indische Konsulat, sondern auch in der Entführung der mj. Sophie nach der Tat nach Steyr und Übergabe an DI Johannes Guger dokumentiert, legt den Verdacht nahe, dass Johannes Guger nicht nur von der geplanten Entführung wusste, sondern diese auch zumindest mental unterstützte. Hinweis dafür ist auch, dass Johannes Guger und seine Ehefrau keine Spur von Trauer um ihre getötete Schwiegertochter zeigten, sondern vielmehr den Sohn bedauerten und die Ermordete sowie die Anzeigerin für die Tat seines Sohns verantwortlich machten.

Wegen der gesamten Umstände des Falls, der Möglichkeit der allenfalls auch ungewollten Beeinflussung der Zeugin mj. Sophie zum Vorteil seines Sohns, der Tatsache, dass die mj. Sophie ihren Lebensmittelpunkt eindeutig in Wien hatte und dort die Schule besuchte, sowie des Interesses der mj. Sophie an einer konfliktfreien Umgebung, die ihr bei der Täterfamilie nicht geboten werden kann, handelte DI Johannes Guger von Anfang an nicht im Interesse seines Enkelkindes Sophie, sondern ausschließlich im Auftrag und Interesse des Täters und seinem sexuellen Eigeninteresse:

Johannes Guger gab dem Pflegschaftsgericht nicht einmal bekannt, dass es eine in Wien lebende mütterliche Großmutter der mj. Sophie gibt, sondern stellte sogleich den Antrag auf Obsorge, während die mütterliche Großmutter noch Trauerarbeit leistete, sich um das Begräbnis kümmerte (an dessen Kosten sich Johannes Guger nicht beteiligen wollte), was dann auch noch vom Pflegschaftsgericht als zusätzliche Begründung, die Anzeigerin habe (noch) keinen Antrag gestellt gehabt, für die Übertragung der Obsorge an DI Johannes Guger herangezogen wurde.

Bei seiner Entscheidung über die vorläufige Obsorge hatte auch das Schreiben der Frau Rechtsanwalt Mag. Eva Plaz vom 27.11.2012, die die Kindesmutter im Scheidungsverfahren gegen Mag. Christoph Guger vertreten hatte, wonach die Kindesmutter ihr kurz vor ihrer Ermordung mitgeteilt hatte, dass sie (Mag. Ruxanda Guger) sicherstellen wolle, dass die Obsorge n i c h t Mag. Christoph Guger zukomme, (AS 131) für das Gericht keine Rolle gespielt. Zynisch konstatiert auch hier der Richter, in dem Schreiben seien ja die väterlichen Großeltern nicht ausgeschlossen worden. Auch die von Richter Mag. Helmut N. selbst getroffenen Feststellungen, wonach Sophie bis zur Ermordung ihrer Mutter ihren Aufenthalt zweifelsfrei in Wien hatte, eine Privatschule besuchte, im Familienverband mit der Mutter (und richtig auch Großmutter) gelebt hatte und auch der Jugendwohlfahrtsträger vollkommen richtig den Pflegschaftsakt an das BG Innere Stadt  W i e n  zu  ü b e r t r a g e n beabsichtigte und die BH Steyr–Land die Obsorge für  s i c h  b e a n t r a g t e, hat Richter Mag. Helmut N. bei seiner Entscheidung nicht beeindruckt.

Es ist allgemein bekannt, dass die bekanntlich mit ihrer Tätigkeit überlasteten Richter sich um die Vermeidung unnötiger Zuständigkeiten bemühen. Konträr dazu hat der der Pflegschaftsrichter des BG Steyr Mag. Helmut N. in unüblicher Geschäftigkeit  t e l e f o n i s c h  mit der  t a t s ä c h l i c h in Wien zuständigen Pflegschaftsrichterin Kontakt aufgenommen und diese, die natürlich froh gewesen sein muss, eine Zuständigkeit abgeben zu können, wohl mühelos zur Äußerung bewegen können, den „Akt nicht übernehmen zu w o l l e n“, womit  sich das Gericht in Wien seiner zwingenden Zuständigkeit begeben hat. Auch in diesem Verzicht wird man einen Akt des Amtsmissbrauchs erkennen können.

Die angesichts des vorliegenden oben zitierten Antrags des Jugendwohlfahrtsträgers Steyr, Wien zu betrauen samt Abweisung des Antrags der BH Steyr, unübliche Geschäftigkeit des Richters Mag. Helmut N., sich eine nicht gegebene Kompetenz anzueignen etc., legt nahe, dass DI Johannes Guger auch den Richter Mag. Helmut N. dazu bestimmt hat, sich die Zuständigkeit des BG Steyr anzumaßen bzw. die zuständige Richterin in Wien zur Abgabe ihrer Kompetenz zu bewegen, wodurch der Verdacht der Bestimmung des Richters Mag. Helmut N. zum Amtsmissbrauch durch Johannes Guger gerechtfertigt erscheint. Ein anderes Motiv, das auch in einem vorauseilenden Wohlwollen des Richters gegenüber DI Johannes Guger begründet sein könnte, ist nicht denkbar, ist dieser Richter eher schon wegen Untätigkeit in der Kritik gestanden. Auch hält dieser Richter Vorträge in einem Club 41, dessen Mitglied DI Johannes Guger ist, so dass auch eine Beeinflussung auf diesem Wege bzw. durch den Club 41 vermutet werden kann.

Dazu passt ins Bild, dass die Anzeigerin selbst (also ohne Rechtsvertretung) beim BG Innere Stadt Wien am 14.5.2013 einen Obsorgeantrag gestellt hatte, den das BG Innere Stadt Wien kommentarlos und ohne die Anzeigerin von seiner angeblichen Unzuständigkeit oder sonst wie zu verständigen oder einen Unzuständigkeitsbeschluss zu fassen, an das offensichtlich  u n z u s t ä n d i g e  BG Steyr weitergeleitet hat.

Beweis : Akt 10 Nc 21/13 m des BG Innere Stadt Wien, Bestätigung des BG Innere Stadt vom 11.06.2013, PV

Die mit Beschluss des BG Steyr vom 06.12.2012 zu 17 Ps 291/12 s Betrauung des 1. Angezeigten und dessen Ehegattin mit der vorläufigen Obsorge der mj. Sophie erfolgte somit durch einen unzuständigen Richter, der sich offenbar im Interesse des DI Johannes Guger trotz entgegen­stehender und sachlich begründeter Anträge um seine Zuständigkeit in der Pflegschaftssache eigenmächtig bemüht hat, um entgegen der Interessen der mj. Sophie sowie der zu berücksichtigenden Umstände eines Mordes im Bereich der Familie Guger die Obsorge DI Johannes Guger übertragen zu können.

Dabei ist ausdrücklich zu betonen, dass dem Richter Mag. Helmut N. damit keine weitere darüber hinausgehende Absicht unterstellt werden soll.

Als Ergebnis des missbräuchlichen Handelns des Richters Helmut N. befindet sich das ohnedies der ermordeten Mutter, und durch eine weitere Entscheidung dieses Richters auch der mütterlichen Großmutter durch Unterbindung der Besuchskontakte beraubte Kind nunmehr in der Familie des Täters,  in der die väterlichen Großeltern natürlich um das Schicksal ihres Sohns besorgt sind, andererseits das Enkelkind betreuen sollen, wobei im Hinblick auf den anstehenden Strafprozess das Thema der Ermordung der Mutter heruntergespielt wird bzw. allenfalls auch unbewusst eine Beeinflussung des Kindes, das nach aller Wahrscheinlichkeit einziger Zeuge des Mordes ist, erfolgt.  Die väterlichen Großeltern sind schon allein wegen dieser Interessenkonflikte von der Obsorge tatsächlich  a u s g e s c h l o s s e n, was die Schwere dieses Amtsmissbrauches und der Bestimmung dazu zum Nachteil der mj. Sophie unterstreicht.

Beweis : beizuschaffender Strafakt des Christoph Guger, Visanträge des Christoph Guger für sich und die mj. Sophie für Indien samt Beilagen und die USA, Einvernahme der Anzeigerin

  1. II.                  Missbrauch der mj Sophie durch den Kindesvater Christoph Guger  

Johannes Guger bestreitet, der Kindesvater Christoph Guger oder er selbst habe die mj. Sophie sexuell missbraucht.

Dabei ist der Missbrauch des Kindesvaters durch das Tagebuch der ermordeten Mutter, das das Tatmotiv, nämlich ungestört Kontakt zur mj. Sophie haben zu können, dessen er nach einem Gespräch der Ermordeten im Beisein des Angezeigten verlustig zu gehen befürchten musste, belegt. Die Ermordete hat den Großvater DI Johannes Guger, der vor der Mordnacht in der Wohnung seines

Sohns nächtigte, von den Missbrauchshandlungen des Kindesvaters  nach aller Wahrscheinlichkeit informiert und damit erreichen wollen, dass der Kindesvater auf (unbegleitete) Besuche verzichte. Dieses Vorhaben hat sie zumindest der Anzeigerin bekannt gegeben. Doch ist diese Forderung ihr Todesurteil gewesen.

Zu hinterfragen ist, weshalb Johannes Guger, selbst mit Missbrauchsvorwürfen zum Nachteil der mj. Sophie konfrontiert, stets – auch gegenüber Medien – reflexartig und ungefragt auch gleich den Missbrauch durch seinen Sohn in Abrede stellt. Dies kann nur durch seine völlige Identifikation mit dem Täter erklärt werden.

Beweis : beigeschlossene Aufzeichnungen bzw Tagebuch der Mag. Ruxanda Guger, beigeschlossener Artikel der Kleinen Zeitung vom 23. Juni 2013

Die Staatsanwaltschaft Steyr hat eine Anzeige des Jugendamtes Wien gegen Johannes Guger wegen schweren sexuellen Mißbrauchs von Unmündigen zum Nachteil der mj. Sophie Guger mit der Begründung eingestellt, aufgrund der Angaben der mj. Sophie „sei nicht davon auszugehen, dass ein sexueller Missbrauch seitens des Großvaters stattgefunden hat.“

Einem Bericht einer bekannten Familie ist zu entnehmen, dass das Kind inzwischen verängstigt ist und völlig unter der Kontrolle des Angezeigten zu stehen scheint.

Beweis : Zeitungsbericht der ZiuaNEWS vom 13. Juni 2013 (mit Übersetzung) über den Besuch von ehemals mit den Kindeseltern und den väterlichen Großeltern befreundeten, dort namentlich ungenannter Personen.

Hingegen hat das Kind – ohne jeglichen Einfluss der Großmutter, die  n i c h t  anwesend war, – vor 4 weiteren Zeugen am 28.04.2013 den Großvater schwer belastet.

Keiner dieser 4 Zeugen, und hier insbesondere Frau Rosa L., Geschäftsführerin der Wiener Interventionsstelle, ist bis heute gehört worden.

Die bei den Missbrauchsschilderungen der mj. Sophie am 28.04.2013 anwesende Zeugin Mihaela I. war in den ersten Monaten nach der Tat als gute Freundin der Ermordeten ständige Begleiterin der mj. Sophie und der Anzeigerin gewesen, um ihnen seelische Unterstützung wie auch Hilfe bei Behördengängen und Übersetzungen zu geben. Aufgrund der von ihr übersetzten und am 5.02.2013 per Email an die Rechtsanwältin der Anzeigerin übermittelte „Zusammenfassung der Ereignisse nach Ruxandas Ermordung“ aus Sicht der Großmutter hatte die Zeugin Mihaela I. bereits damals Kenntnis von dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs an der mj. Sophie durch den Großvater DI Johannes Guger Allerdings hat sich Mihaela I. in März zurückgezogen, weil sie laut eigener Aussage gegenüber der Anzeigerin von ihrem Ex-Lover aus der Zeit des gemeinsamen Studiums in Linz, Herrn Rene M., „gewarnt“ wurde, es wäre  f ü r  s i e  „besser“, wenn sie sich aus „der Sache“ heraushielte. Seit dem Besuch am 28.04.2013 ist diese Zeugin überhaupt nicht mehr erreichbar.

Herr Prof. (FH) Priv.-Doz. DI Dr. Rene M. hat zuletzt auch einen langen (englischsprachigen) Kommentar per Email an die Betreiber des Blogs „Save Sophie Now“ verfasst, in dem er argumentiert, eine öffentliche Verfolgung der Angelegenheit sei nicht im Interesse der mj. Sophie, weil, wenn dies allgemein bekannt sei, sie sich später als junges Mädchen allenfalls bei Begehrlichkeiten junger Männer, denen sie nicht nachgäbe, mit Hinweisen auf den Missbrauch an ihr durch Vater und Großvater auseinandersetzen müsste. Rene M., ein guter Freund und Studienkollege des Christoph Guger sowie – wie aus dem seiner Dissertation beigefügten Lebenslauf ersichtlich – ehemaliger Mitarbeiter des DI Johannes Guger bei der ViaNova im Zeitraum 1998-2002, erscheint somit der schweren Nötigung iS des § 106 Z.3 StGB verdächtig.

Beweis : Minerva Roanghesi, Rosa L., beigeschlossener Bericht des Krisenzentrums, Zeugin Mihaela I. ([…]), Rene M. (E-mail an die Kontaktadresse des Blogs „Save Sophie: Now“ sowie Doktorarbeit vom 2004 (S. 169, Curriculum vitae))

Auszuführen ist, dass das von Johannes Guger für sich in Anspruch genommene Gutachten der Sachverständigen Tanja G. offenbar unrichtig ist. Welchen Sinn, abgesehen von allen anderen aufgezeigten Unzulänglichkeiten, soll ein Gutachten haben, wenn nur die Verdächtigen zu Wort kommen. Frau Tanja G. genießt auch offenbar nicht das Vertrauen der mj. Sophie.

Beweis : beigeschlossene Äußerung der Anzeigerin zum Gutachten der SV Mag. Tanja G. vom 2.4.2013, Bericht der Interventionsstelle Wien, Ablehnungsantrag des Richters Mag. Helmut N. vom 24.02.2013

Die Anzeigerin hat allen Grund, weiterhin von der Richtigkeit der vom Angezeigten bestrittenen Behauptung, der Kindesvater Christoph Guger und ihm folgend der Angezeigte hätten Sophie Guger, geb. 03.07.2006 sexuell missbraucht, auszugehen.

Mit Aufzeichnungen beginnend im Jänner 2009 und endend vor dem Tod der Kindesmutter schildert diese detailliert ihre mit Bezug auf den Kindesvater punkto Missbrauch vorgenommenen Beobachtungen. Dieses einschlägige „Tagebuch“ hat Mag. Ruxandra Guger am 19.11.2012, also nur 5 Tage vor ihrer Ermordung, bei ihren mit der Durchführung der Ehescheidung beauftragten Anwälten Plaz & Steiner OG abgegeben und werden daraus auszugsweise nur die Beobachtungen der Kindesmutter, und hier nur insoweit als auch Johannes Guger, der in Kenntnis des Tagebuchs jeglichen Missbrauch durch seinen Sohn bestreitet, betroffen ist, wie folgt wiedergegeben:

Christoph Guger äußerte sich gegenüber der Kindesmutter dahin „ wenn ich kein Vertrauen habe, dann sollten wir uns scheiden lassen und er hat dann Sophie 3 Tage pro Woche alleine“.

Im Juni 2009 beim Familienurlaub mit dem DI Johannes Guger und seiner Ehefrau hat „C. mich erpressen wollen,  wenn ich meiner Mutter (Anm. der Anzeigerin) nicht sage, sie hat 6 Monate bei uns nichts zu suchen, weil sie einen schlechten Einfluss auf mich und Sophie hat, dann e r z ä h l t   er alles seinen E l t e r n. Ich habe gesagt „ ich wollte eh schon länger ihnen das sagen und du hast es mir nicht erlaubt “. (Seite 2, letzter Absatz)

Dann hat er seinen Eltern (dem DI Johannes Guger und seiner Ehefrau)  „gesagt, wir glauben, er ist ein Pädophil und wir (die Anzeigerin und Ruxanda Guger) bemühen uns so, das Kind nicht mehr mit ihm alleine zu lassen und ihm geht es so schlecht dabei, weil er nicht mehr frei und locker mit dem Kind spielen kann, so wie alle anderen Familienmitglieder, weil wir einem Verfolgungswahn unterliegen.“ (Seite 3, 1. Absatz)

„Dann habe ich die oben erwähnten Geschichten“ (d.h. die im gegenständlichen  „Tagebuch“ geschilderten einschlägigen Vorkommnisse, damals also bis ca. Juni 2009) den S c h w i e g e r e l t e r n  Johannes Guger und Roswitha Guger erzählt und Oma (die Anzeigerin) hat ihre Varianten erzählt, wobei sie gesagt hat, „sie legt die Hand ins Feuer, dass er (Christoph Guger) was Unordentliches dem Kind angetan hat, sie hat Sophie gesehen, wie sie aus Angst vor ihm sich bei ihr geklammert hat. Damit hat sie den Angezeigten und seine Ehefrau fürchterlich genervt und ist sie  die Anzeigerin) persona non grata geworden.“  (Seite 3, erster Absatz)

Johannes Guger ist somit seit dem Familienurlaub 2009 mit der begründeten Behauptung konfrontiert, sein Sohn Christoph sei pädophil. Es ist zu fragen, weshalb er dennoch, nur gestützt auf ein offenbar nicht die relevanten Fakten berücksichtigendes Gutachten der Mag. Tanja G., für seinen Sohn insoweit Partei nimmt.

Nach dem Skiurlaub Jänner 2010, in dem die Eheleute Ruxanda und Christoph Guger sehr viel gestritten und diskutiert haben, hat sich Christoph Guger dahin geäußert : „seine Eltern werden ihm Rückhalt bieten, e g a l  was und ihm blind vertrauen.“

Seine Eltern (Johannes Guger und seine Ehefrau) „haben gesagt, dass das  A b s c h l e c k e n  vom   O p a  bzw  P a p a von C. (Christoph Guger), also dem DI Johannes Guger kommt, dass sie es in der Kindheit  o f t  angewendet haben. Ich habe C. provokant gefragt, ob seine Mama auch mit Geschichten vom Kind konfrontiert wurde, dass sein Papa es im Genitalbereich abgeschleckt hat. C. hat gesagt, wenn ich den Eltern das Ganze erzähle, werden sie mich (also die Kindesmutter) hassen und ihm weiterhin Rückhalt geben“ (S. 8 des „Tagebuches“ 4. Absatz, ähnlich S. 9, 2. Absatz)

Nach weiteren Auseinandersetzungen, Vorfällen um Sophie und einer weiteren Morddrohung hat Mag. Ruxanda Guger am 25. Oktober 2012 die Scheidung eingebracht. „Im ersten Schritt noch ohne den wahren Grund zu erläutern. Im Falle des Streits, dann werde ich alles sagen.“ („Tagebuch“ S. 14 3. Absatz).

Die Kindesmutter hatte, wie schon ausgeführt, dieses Tagebuch bei ihren Rechtsvertretern am 19.11.2012 übergeben und den Anwälten, als hätte sie ihren Tod schon erahnt, ausdrücklich mitgeteilt, dass Christoph Guger keinesfalls die Obsorge erhalten dürfe.

Beweis : beigeschlossenes „Tagebuch“ der Mag. Ruxanda Guger in Kopie (14 Seiten), beglaubigte Erklärungen der Elena M. (Kindermädchen der Fam. Guger in Bukarest) vom 16.04.2013, Erklärung der Doina C. vom 16.04.2013

DI Johannes Guger und seine Ehegattin sind mit Beschluss vom 6.12.2012 zu 17 PS 291/12s des BG Steyr mit der vorläufigen Obsorge betraut worden.

Dem Kontakt der Anzeigerin zu der Interventionstellen Wien lag zu Grunde, dass Frau Rosa L. und Frau Monika O. (beide Wiener Interventionstelle gegen Gewalt in der Familie) bereits unmittelbar nach dem Mord an der Tochter die Anzeigerin telefonisch aufgesucht hatten und ein Termin für den 29.11.12 vereinbart worden war, bei dem die Anzeigerin im Beisein von Frau Rechtsanwältin Plaz, Frau Rosa L. und Frau Amalia R. (Freundin der Ermordeten) beim Jugendamt Favoritenstr. 18 mit der Mitarbeiterin des Jugendamtes Frau Kathrin W. gesprochen hat.

Beweis : Minerva Roanghesi, Rechtsanwältin Plaz, Rosa L., Amalia R.

In der Folge hatten die väterlichen Großeltern zwischen dem Tod der Kindesmutter und dem 14. Dezember 2012 bis auf wenige Minuten beim Begräbnis der Ermordeten keinen (auch nur telefonischen) Kontakt der Anzeigerin zur mj. Sophie erlaubt mit der absurden Begründung, damit die Anzeigerin der mj. Sophie nichts über den Vater erzähle. Demgegenüber hätte die mj. Sophie gerade in dieser Phase der mütterlichen Großmutter als einzige wahre verbliebene Vertrauensperson bedurft. Dies umso mehr, als es deutliche Hinweise gibt, dass die mj. Sophie entweder einzige Zeugin des Verbrechens wurde oder zumindest unmittelbar nach der Tat die erstochene Mutter gesehen hat, zumal sie zu Weihnachten 2012 gezeigt und erzählt hat, wo die Mutter geblutet hatte.

Beweis : Constanta A., […], PV

In Ausübung ihres Besuchsrechtes zur mj. Sophie nach dem 14.12.2012 war die Anzeigerin schockiert, dass sich bei der mj. Sophie erneut, in fortgeschrittener Form, („die Symptome wurden nicht weniger, sondern nahmen sogar zu“ siehe S. 2 vorletzter Absatz des Berichts der Wiener Interventionsstelle vom 24. Mai 2013) die sexuellen Auffälligkeiten zeigten, wie sie schon im „Tagebuch“ der Mutter beschrieben worden waren. Darüber hinaus berichtete Sophie zunächst der Anzeigerin verschlüsselt, und letztlich am 28.04.13 vor 4 weiteren Personen  o h n e  Beisein der Anzeigerin ausdrücklich über sexuelle Übergriffe des Angezeigten DI Johannes Guger.

Die Anzeigerin selbst hatte seit Beginn der Besuche laufend der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt über deren Ablauf im Beisein einer Dolmetscherin für die rumänische Sprache berichtet, worüber detaillierte Berichte angefertigt wurden.

Im Bericht über den Besuch der mj. Sophie vom 25.-27.01.13 findet sich ua folgende Begebenheit:

„Sophie hatte sich auf mich draufgelegt, mit dem Kopf zu meinen Füßen und ist mit dem Po immer näher zu meinem Gesicht gekommen und hat gesagt „riech mich auch mal, Oma. ….ich sagte zu ihr, sie solle von mir bitte runtergehen, sie sei schwer. Ich setzte mich dann auf das Sofa, in die Ecke. Sophie kam zu mir, hat sich auf allen Vieren vor mir auf den Boden gekniet, die Hose hatte sie heruntergezogen und sie hat mir den nackten Po entgegengestreckt, mit dem Kopf weg von mir. …sie hat begonnen stoßweise zu atmen und hat wiederholt gesagt, dass ich sie riechen soll. …..ich habe gesagt Sophie ich weiß nicht, wie ich dich riechen soll, ich weiß nicht was du meinst. Da hat sie den Kopf zu mir umgedreht und hat mir gezeigt, was ich machen soll, sie hat mit der Zunge leckende Bewegungen gemacht“.

„Ich dachte ich falle in Ohnmacht aber ich wollte sie nicht schrecken, habe nur gesagt Sophie ich kann das nicht ich verstehe das nicht. Ich habe sie dann gefragt, Sophie, als du klein warst, hast du gesagt, du magst das nicht. Sophie antwortete mir damals sei sie klein gewesen, da hätte sie es nicht gewollt, aber jetzt sei sie groß und jetzt gefalle es ihr “. Ich habe sie dann gefragt, wer macht so etwas? Sophie hat gesagt, der Heilige Geist. Wann macht er das, habe ich gefragt, am Tag oder in der Nacht. Sophie hat gesagt in der Nacht. Ich habe gefragt hat der Heilige Geist einen Bart? Sie hat gesagt ja (Christoph, der Vater von Sophie hat keinen Bart, der Großvater hat einen Bart)  (Seite 15, vorletzter und letzter Absatz,  S. 16 oben des Berichtes der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie vom 24. Mai 2013).

Zur Gefahrenmeldung der Wiener Interventionstelle vom 29.04.2013 (verfasst von Frau Rosa L.) auszugsweise:

„Es fiel Sophie sehr schwer, zu beginnen. Ich spürte dass es sie schwer bedrückte und dass sie große Angst zu sprechen hatte. Gleichzeitig wollte sie auch sprechen.

Sie sagte sinngemäß es sei so schwer, sie brauche eine Beruhigung, sie müsse etwas Süsses essen und etwas trinken. Das tat sie dann auch und ich ermutigte sie dazu ……..Ich sagte daher dass ich verstehe dass es schwer sei zu reden und dass ich ihr helfen wolle. Ich sagte auch dass ich von OMA gehört hätte, dass es um den väterlichen Großvater gehe. Sophie nickt zu.

Ich sagte dass es manchmal schwer sei, etwas zu erzählen, weil man sich schämt. Sophie sagt sie schäme sich und es sei „grauslich“. Ich frage was grauslich sei und sie sagt dass der Großvater sich mit dem Popo auf sie setzen würde und dass sie den Mund öffnen und dass sie ihn in den Mund nehmen müsse (sie sprach das Wort für den Geschlechtsteil nicht aus, es war für mich jedoch klar, dass es sich darum handelt). Er schleckt sie auch mit der Zunge im Ohr und wenn er sie küsst dann streckt er ihr die Zunge in den Mund. Das mache er oft, auch während sie Schulaufgaben macht, dann kann sie sich nicht konzentrieren und weiß nicht mehr wo sie war.“ (Seite 18 erster und zweiter Absatz)

Erinnert sei in diesem Zusammenhang, dass Christoph Guger berichtet hatte, dass das  „Abschlecken“ vom Johannes Guger komme, „dass sie es in der Kindheit oft angewendet haben“

(Tagebuch der Kindesmutter S. 8, 4. Absatz)

Beweis :

Schreiben (Email) der Rosa L. an die MA 11, Ra Kanzlei Dr. Klaar –Marschall  etc vom 8. Mai 2013;

Gefahrenmeldung (Schreiben) der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie an das Amt für Jugend und Familie 1/4/5 vom 24. Mai 2013 betreffend Sophie Guger;

Zusatz zur Gefahrenmeldung vom 29.04.2013 betreffend Sophie Guger;

Rosa L., Geschäftsführerin;

Barbara I., Juristin, beide per Adresse Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, Parteienvernehmung

Die mj. Sophie hatte sich am Sonntag 28.04.13 in Wien in Ausübung des Besuchsrechtes der Anzeigerin aufgehalten. Ihre Aussage machte die mj. Sophie mit dem  a u s d r ü c k l i c h e n  Wunsch Frau Rosa L. gegenüber, dass sie dann nicht mehr zurück müsse zu den Großeltern nach Steyr  (S. 3, 4. Absatz der Gefahrenmeldung der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie vom 29.04.2013).

Aus diesem Grunde wurde die mj. Sophie nach ihrer Aussage auch nicht mehr zum laut Besuchs­rechtsregelung vereinbarten Zeitpunkt nach Steyr am Sonntag, 18.00 zurückgebracht. Mittels des Handys der Anzeigerin ist Johannes Guger von dem diensthabenden Sozialpädagogen des Krisenzentrums im 2. Bezirk, Herrn H., informiert worden, dass die mj. Sophie nicht nach Steyr zurückgebracht werde. Die mj. Sophie wurde auf Anraten des Herrn H. am Sonntag, den 28.04.13 von Frau Rosa L. in dem Krisenzentrum […] untergebracht, wo sie die Nacht zum 29.04.13 verbrachte.

Seitens des Jugendamtes Wien war vorgeschlagen worden, dass die mj. Sophie nicht mehr nach Steyr zurückgeht und im AKH Wien untergebracht werde.

Am Montag, den 29.04.13 gab es einen Termin beim Jugendamt; der Anzeigerin, die noch ein Säckchen mit Kleidern, Spielzeugen, Bücher mitgebracht hatte, wurde mitgeteilt, die mj. Sophie brauche diese Sachen nicht, und wurde auch jeglicher Kontakt der Anzeigerin, auch telefonisch, zur mj. Sophie unterbrochen.  Erst am Freitag, dem 3. Mai 2013 hat die Anzeigerin von Frau Amalia R., einer Angestellten bei der ERSTEN, erfahren, dass sich Sophie im Steyrer Krankenhaus ohne Angabe des Grundes befinden soll, wo sie am 30.04.2013 von Frau Maria R. vom Jugendamt Steyr gebracht worden war.

Auch die Rechtsvertreterin der Anzeigerin, Frau RA Dr. Pfleger, war dem Vernehmen nach unbekannt, wo sich Sophie befinde.

Es ist unbekannt, weshalb gerade Frau Amalia R. bessere Kenntnis über den Verbleib der mj. Sophie hatte als die Anzeigerin oder deren Rechtsvertreterin. Darüber verweigerte Frau Amalia R. jede Auskunft.

Erst mit Schreiben vom 11.06.2013 (!) des Jugendamtes Wien auf ausdrückliche Nachfrage der Anzeigerin erhielt die Anzeigerin nähere Information über die Unterbringung der mj. Sophie im LKH Steyr und mit wem sie wegen der mj. Sophie Kontakt pflegen könne.

Beweis : Schreiben des Wiener Jugendamtes vom 11.06.2013

Der Ablauf der Organisation der Rückholung der mj. Sophie nach Steyr ist nicht bekannt, eine entscheidende Rolle können jedoch nur Johannes Guger, seine Rechtsvertretung, der Richter Mag. Helmut N. und Maria R., Leiterin der Jugendwohlfahrt Steyr, eingenommen haben.

Tatsache ist jedenfalls, dass am Nachmittag des Dienstags, den 30.04.2013 Maria R., leitende Sozialarbeiterin Jugendwohlfahrt Steyr, nachdem sie sich um Genehmigungen zur Überstellung der mj. Sophie nach Steyr bemüht und unbegreiflicherweise  diese auch erhalten hatte (siehe Schreiben Jugendamt Wien vom 11.06.2013), die mj. Sophie zum durch Gerichtsentscheidung des Richters Mag. Helmut N. illegal begründeten nunmehrigen weiteren Tatort Steyr zurückgebracht hat, wo die mj. Sophie drei Wochen im Krankenhaus verbleiben musste.

In diesem Zusammenhang muss auch berücksichtigt werden, dass die Anzeigerin am 21.05.2013 ihren Verdacht bei der Polizei in Steyr deponiert hat, worauf die einvernehmende Polizistin sich telefonisch mit der Maria R. in Verbindung gesetzt hat. Diese hat den Verdacht dahin kommentiert: „und wenn ich sage, die mj. Sophie ist nicht missbraucht, dann ist sie nicht missbraucht.“

Beweis : Polizistin Claudia H., Rev. Inspektor Steyr, Stadtplatz, Minerva Roanghesi

Somit beruhen die Maßnahmen bzw. das pflichtwidrige Unterlassen von Maßnahmen gegen DI Johannes Guger auf behaupteten bzw. angeblich subjektiven Überzeugungen (Richter: er habe Mag. Tanja G. mit der Erstattung eines Gutachtens beauftragt. Es sei wichtig, „dass diese ungeheuerlichen Vorwürfe ausgeräumt werden.“ Er werde nach Vorliegen des Gutachtens die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Er persönlich sei überzeugt, „dass an diesen ungeheuerlichen Vorwürfen nichts dran sei, es sei doch unvorstellbar, dass ein Großvater und gerichtlicher Sachverständiger im Zuge eines anhängigen Pflegschaftsverfahrens sich an seinem Enkelkind vergreift.“ …….

(der Richter hätte vermutlich sich aber auch nicht vorstellen können, dass Mag. Christoph Guger aus der angesehenen Familie Guger seine Gattin brutal ermorden könnte).

Maria R. : und wenn ich sage, sie ist nicht missbraucht, ist sie nicht missbraucht

Wenn der Richter Mag. Helmut N. sogar gegenüber der Rechtsvertretung der Anzeigerin die Stirn hatte, derart parteiisch und voreingenommen zu argumentieren, ist schwer vorstellbar, dass er sich gegenüber der Sachverständigen insoweit nobel zurückgehalten hat. Im Zusammenhang mit den unglaublichen Korruptionsverfahren in Österreich ist auch hervorgekommen, wie ausgezeichnet Sachverständige mittels Aufträgen von Staatsanwälten und Richtern honoriert werden. Daher ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass die Kenntnis der Gutachterin vom Wunschdenken des in concreto unwissenden Richters, „es sei da nichts dran“, bei der Gutachtenserstellung auch eine wesentliche Rolle gespielt hat.

Das gegenüber der mj. Sophie gegebene bzw. von Sophie für eine Aussage abgerungene Versprechen, sie brauche nicht mehr zum Großvater zurück, wurde  g e b r o c h e n.

Angesichts dieses Vertrauensbruchs kann nicht erwartet werden, dass die mj. Sophie bei einer weiteren Befragung durch welche Behörde oder „Sachverständige“  weiter unbefangen etwas Nachteiliges über den „Opa“, mit dem zusammen zu leben sie gezwungen wird, erzählt. Welchen Sinn soll hingegen eine Kriseninterventionsstelle gegen Gewalt in der Familie und die dort tätigen Fachleute haben, wenn Zivilgericht und Staatsanwaltschaft es nicht einmal der Mühe wert finden, nach einer erschütternden Erzählung der Missbrauchten und dort  e i n d e u t i g  erkannten Hinweisen auf einen Missbrauch die Zeugen, insbesondere hier Frau Rosa L., einzuvernehmen?

Hier scheint die Staatsanwaltschaft Steyr bzw. die für den Fall zuständigen leitenden Beamten selbst des Amtsmissbrauchs verdächtig!!

Die Anzeigerin erhebt somit auch Strafanzeige gegen unbekannte Täter im Bereich der Staats­anwaltschaft Steyr wegen des Verdachtes des Amtsmissbrauchs.

Somit erweist sich, dass die Behauptungen der Anzeigerin über sexuelle Übergriffe und Missbrauch des Angezeigten zum Nachteil seiner Enkelin Sophie nicht wider besseres Wissen erfolgen (die Staatsanwaltschaft Steyr verfolgt die Anzeigerin wegen dieses Delikts), sondern – neben den eigenen einschlägigen Beobachtungen – auf der Grundlage der Erkenntnisse einer anerkannten und erfahrenen Opferschutzeinrichtung nach einem Bericht der Frau Rosa L. erhoben werden. Die Anzeigerin handelt insoweit nur in Erfüllung der sie als Großmutter treffenden Rechtspflichten.

Die Staatsanwaltschaft Steyr hat, wie oben gesagt, mit Beschluss vom 23.05.2013  3 St 83/13 a die Anzeige des  M a g i s t r a t s  der Stadt Wien wegen des Vorwurfs des schweren sexuellen Missbrauchs gemäß § 190 Z 2 Strafprozessordnung –  ohne Einvernahme der Rosa L. von der Wiener Interventionsstelle –  e i n g e s t e l l t.

Die weitere Behandlung dieser allein dem Schutz der mj. Sophie und ihrer körperlichen Unversehrtheit dienenden Strafanzeige durch die Staatsanwaltschaft Steyr wird zeigen, wie dies auch – ohne eine Pauschalverdächtigung erheben zu wollen – durch das Verhalten der Staatsanwaltschaft, des Zweitverdächtigen Richters Mag. Helmut N. und der Maria R. nicht mehr auszuschließen ist, – ob der  g e s a m t e  Gerichtssprengel Steyr offenbar befangen und von der Führung dieser Sache auszuschließen ist.

So hat selbst das Rekursgericht im Obsorgeverfahren seine Zuständigkeit bzw. die Zuständigkeit Steyr mit der Entführung der mj. Sophie durch den Mörder Christoph zu DI Johannes Guger und seiner Frau  begründet und bestätigt. Es folgte damit sinngemäß der unglaublichen Begründung des Zweitangezeigten Richter Mag. Helmut N., der Vater habe durch die Tötung die (vorübergehende) alleinige Obsorge und das Recht erlangt, den Aufenthaltsort der mj. Sophie zu bestimmen.

Ich erhebe somit Strafanzeige gegen

1.) DI Johannes Guger wegen des Verdachtes des sexuellen Missbrauchs zum Nachteil der mj. Sophie Guger sowie der Beteiligung an der versuchten Entführung der mj. Sophie nach Indien,

2.) Richter Mag. Helmut N. wegen Verdachts des Amtsmissbrauchs

3) Prof. (FH) Priv.-Doz. DI Dr. Rene M. wegen Verdachts der Nötigung gem. § 106 Z.3. StGB

4.) unbekannte Täter im Bereich der Staatsanwaltschaft Steyr wegen des Verdachtes des Amtsmissbrauchs

Wien, am 2. Juli 2013                                                     Minerva  Roanghesi

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s