Stellungnahme und Beweisanträge Minerva Roanghesi im Verleumdungsverfahren Johannes Guger

Johannes Guger hat vor Monaten eine Verleumdungsklage gegen Minerva Roanghesi eingebracht. Minerva Roanghesi hat im Juli 2013 eine Einstweilige Verfügung beantragt, in der sie die Aufhebung des Kontaktverbotes zur Sophie samt Gewährung des Urlaubsbesuchsrechtes verlangte und das Gericht aufforderte, den väterlichen Großeltern die vorläufige Obsorge zu entziehen sowie diesen zu verbieten, Sophie außer Landes zu bringen.

Minerva Roanghesis Antrag wurde im September, d.h. NACH dem Mordprozess gegen Christoph Guger, durch die neue Richterin abgewiesen, die anscheinend mit allen Mitteln versucht, das Gesicht des Steyrer Gerichts zu retten und die illegalen Beschlüsse des Richters Helmut N. aufrechtzuerhalten. Der perverse Zusammenhalt von befangenen Richtern und unfähigen bzw. gekauften Sachverständigen erinnert hier sehr stark an den gerade aktuellen Fall Gustl Mollath!!

Während die Strafanzeige, die Minerva Roanghesi bereits im Juli gegen Johannes Guger, Richter Helmut N., Rene M. etc. eingebracht hat, offenbar auf unverschämste Art ignoriert wird, scheint man den Verleumdungsprozess gegen Sophies mütterliche Großmutter unbedingt weiter vorantreiben zu wollen!

Minerva Roanghesi wurde somit zu einer “kontradiktorischen Vernehmung” von Sophie am 22.10.2013 “eingeladen”. Das heißt im Klartext, dass nachdem Sophie Ende April 2013 den Großvater Johannes Guger vor der Geschäftsführerin der Interventionsstelle und 3 weiteren Zeuginnen schwer belastet hatte, NIEMAND in Wien oder Steyr auf die Idee gekommen war, zum Schutz der Sophie eine solche kontradiktorische Vernehmung mit Johannes Guger als Beschuldigten zu veranlassen, aber jetzt plötzlich soll diese Art von Anhörung, die eigentlich die Opfer des Missbrauchs vor den TÄTERN beschützen soll, gegen die mütterliche Großmutter benützt und Sophie instrumentalisiert werden, um Minerva Roanghesi im Verleumdungsverfahren zu belasten!

Unglaublich!! Wie weit gehen die Richter in Steyr noch mit dem Amtsmissbrauch??? Wie käuflich ist die Sachverständige, die mit “Copy&Paste” (für schönes Geld und auf weitere lukrative Aufträge hoffend) ein wertloses Gutachten nach dem anderen “aus dem Ärmel” zaubert?

Irgendwann wird doch die ganze Wahrheit ans Licht kommen, genauso wie im Fall Mollath!!

Nachfolgend die Stellungnahme Minerva Roanghesis zu diesem Schmierentheater. Bildet euch selbst ein Urteil!

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An das  Landesgericht Steyr                                                         Aktenzeichen 12 HR 101/13 i

Beschuldigte: Minerva Roanghesi, […]

Strafsache gegen Minerva Roanghesi

wegen  § 297  (1) StGB

  1. Stellungnahme zur kontradiktorischen Vernehmung
  2. Beweisanträge und Vorlage von Urkunden
  3. Antrag auf Einstellung des (der) Verfahren

Vollmacht erteilt

1.  Stellungnahme zur Benachrichtigung von der kontradiktorischen Zeugenvernehmung der mj Sophie:

Zu meiner Benachrichtigung von der von der Staatsanwaltschaft Steyr geplanten kontradiktorischen Vernehmung der mj Sophie am 22.10.13 äußere ich mich durch meinen ausgewiesenen Vertreter wie folgt:

Mit Schreiben vom 03.09.2013 an das Polkoat [Polizeikommissariat] Wien 1100 zu Händen Gr.-Insp. K. habe ich Urkunden im gegenständlichen Verfahren vorgelegt, aus denen sich ergibt, dass das Expertenteam im LKH Steyr nach der neuerlichen „Überstellung“ der mj Sophie nach Steyr durch Maria R., wodurch das Expertenteam im AKH Wien planwidrig nicht tätig hatte werden können, zur Auffassung gelangt ist, dass eine Befragung der mj Sophie keinen Sinn (mehr) ergebe, wodurch die Befragung unterblieben ist.

Dessen ungeachtet hat der dem Vernehmen nach inzwischen erkrankte Pflegschaftsrichter Herr Mag. Helmut N. den Akt sofort der Mag. Tanja G. zu eben dieser Befragung der mj Sophie übergeben, die diese auch mit dem bekannten und unverständlichen Ergebnis durchgeführt hat.

Beweis: beigeschlossene Aktenvermerke des Richters Mag. Helmut N. vom 07.05.2013, Verfügung an Sachverständige Mag. Tanja G. vom selben Tag um Gutachtensergänzung, ob der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs der mj Sophie durch DI Johannes Guger ausgeschlossen werden kann, Aktenvermerk vom 16.05.2013

Aus dem beigeschlossenen Beweisantrag meiner vormaligen Vertreterin RA Dr. Klaar im Strafverfahren gegen Christoph Guger wegen § 75 StGB ergibt sich, dass die mj Sophie intensiv von den väterlichen Großeltern zugunsten des Mörders Christoph Guger manipuliert worden ist, was der Sachverständigen Tanja G., die selbst in den deutlichen Ausführungen im Tagebuch der Mutter keinen Hinweis auf einen Missbrauch der mj Sophie durch den späteren Mörder erkennen wollte/konnte, offenbar verborgen geblieben ist.

Das Vorbringen laut diesem Beweisantrag wird zum Thema der schon längst erfolgten Beeinflussung der mj Sophie durch DI Johannes Guger vollinhaltlich auch in dem wider mich anhängig gemachten gegenständlichen Verfahren erhoben.

Beweis: Beweisantrag Dr. Klaar vom 07.05.2013

Viele weitere Monate sind seither vergangen, dass das Kind der weiteren ausschließlichen Beeinflussung durch DI Guger in der Familie des Täters ausgesetzt ist.

Wenn selbst das für die Exploration in Aussicht genommene Expertenteam in Steyr eine solche vor vielen Monaten als nicht mehr sinnvoll erkannt hat, trifft dies auch für den jetzigen Zeitpunkt zu, was umso mehr für eine kontradiktorische Befragung zu gelten hat, in der die mj Sophie willkürlichen, unkontrollierten und sie belastenden Fragen von Staatsanwalt, Opfern, Privatbeteiligten und Beschuldigter ausgesetzt ist, zu.

Entscheidender Maßstab für die Sinnhaftigkeit einer solchen Vernehmung hat hier der Schutz der mj Sophie zu sein.

Diese nunmehr kontradiktorische Zeugenvernehmung der mj Sophie soll mich wohl belasten, weil offenbar davon ausgegangen wird, dass Sophie – nunmehr seit Monaten in die Täterfamilie eingebunden und dort beeinflusst, andererseits seit mehr als 5 ½ Monaten ohne jeden Kontakt zu mir – eine DI Guger belastende Aussage nicht treffen werde. Die Staatsanwaltschaft ist offenbar der Auffassung, dass ohne eine solche Belastung meiner Person durch die mj Sophie nicht ausreichendes Material wider mich zur Verfügung stünde. Diese Spekulation der Staatsanwaltschaft, wonach die mj Sophie den Großvater unter den gegebenen und hier aufgezeigten bzw. schon bekannten Umständen zumindest nicht belasten wird, hat angesichts der monatelangen Beeinflussung der mj Sophie in der Familie des Mörders eine mehr als reale Chance.

Die Staatsanwaltschaft übersieht jedoch, dass selbst in diesem Fall der Missbrauchsverdacht nicht ausgeräumt ist:

Maßstab muss noch immer sein, was das Kind vor von ihm selbst ausgesuchten Zeugen, ohne mein Beisein, insbesondere vor der erfahrenen Rosa Logar von der Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, frei und unbeeinflusst von sich gegeben hat, worüber Frau Logar einen detaillierten und schockierenden Bericht verfasst hat.

Im Zusammenhang mit der Befragung des Kindes und seiner Unterbringung in der Familie des Täters Christoph Guger darf insbesondere nicht übersehen werden, dass das intelligente Kind am Beispiel der eigenen Mutter erfahren hat, dass, wenn man die Wahrheit spricht, Gefahr läuft, sogar getötet zu werden. Dem Kind ist vor seinen Aussagen im Krisenzentrum auf seine Frage zugesichert worden, dass es nicht mehr zu den Großeltern nach Steyr zurück müsse. Nur unter dieser Bedingung hatte das Kind aussagen wollen. Diese Zusage wurde gebrochen und das Vertrauen des Kindes enttäuscht, weshalb sollte die mj Sophie nunmehr ein weiteres Mal riskieren, die Wahrheit zu sagen, um im Gegenzug mögliche Nachteile zu erleiden?

Die mj Sophie soll also durch die beabsichtigte Befragung offenbar für fremde Zwecke, diesmal zur Verfolgung ihrer Großmutter, instrumentalisiert werden.

An diesem weiteren, diesmal psychischen Missbrauch der mj Sophie werde ich mich nicht beteiligen, zumal die mj Sophie schon ausreichend, ohne dass aus ihren Darlegungen Konsequenzen gezogen worden sind, zuletzt durch den Mord an ihrer Mutter psychisch belastet und traumatisiert worden ist. So konstatiert die Sachverständige Tanja G. nunmehr, nahezu ein Jahr seit dem Mord, noch immer eine Traumatisierung der mj Sophie. Und dafür soll wohl ich, obwohl monatelang ohne Kontakt zur mj Sophie, wegen meines “kindeswohlschädlichen Verhaltens” verantwortlich sein.

Dass es dem Kind weiterhin somit nicht so gut geht, wie zuletzt suggeriert, ist sogar der “erfahrenen Sachverständigen Mag. Tanja G.” in deren letzten “Gutachten” im Zuge der Abweisung der von mir gestellten Anträge aufgefallen.

Beweis: beizuschaffender Akt 17 Ps 291/12 s des BG Steyr

Ich werde somit an dieser mir absurd erscheinenden Befragung nicht teilnehmen.  Auch würde ich das Kind selbst nach einer gegen mich erhobenen Anklage nicht befragen bzw. befragen lassen oder als Zeugin beantragen. Der Bericht der Interventionsstelle sollte mit Bezug auf § 297 StGB für einen Freispruch bzw. für eine sofortige Einstellung dieses Verfahrens ausreichen.

Dabei ist auch die für die kontradiktorische Zeugenvernehmung der mj Sophie angeführte Begründung schlicht nicht nachvollziehbar: „es sei zu besorgen, dass es nicht möglich sein werde, das Kind im weiteren Verfahren zu befragen“.

Auf seine diesbezügliche Frage hat men ausgewiesener Vertreter keine Antwort erhalten. Das gegenständliche Verfahren scheint somit, wie das Pflegschaftsverfahren, im Stile eines geheimen Aktenverfahrens geführt zu werden.

Soll diese Besorgnis bedeuten, dass man sich bei der Staatsanwaltschaft Sorgen um die körperliche Unversehrtheit der mj Sophie macht? Wird vom Mörder bzw. seinem Verteidiger der Reisepass der mj Sophie etwa deshalb eingefordert, weil DI Guger sie außer Landes bringen oder gar auswandern will? Dem Vernehmen nach ist DI Guger im Sommer ungeachtet meines Antrags auf Einstweilige Verfügung, ihm zu verbieten, mit Sophie ins Ausland zu verreisen, mit ihr nach Spanien gereist.

Wenn DI Guger mit Sophie ausreisen will, darf das mir gegenüber als einige der Sophie verbliebene Verwandte mütterlicherseits in gerader Linie nicht geheimgehalten werden. Oder sieht man sie in Lebensgefahr? Ist sie krank? Weshalb wird der Grund der Besorgnis beharrlich verschwiegen?

Zum Beweis der Anforderung des Reisepasses der mj Sophie, der sich im übrigen nicht bei mir, sondern in der Wohnung der Ruxanda Guger befinden müsste, deren Versiegelung erst am 10.10.2013 aufgehoben wurde, durch den Täter bzw. seinen Verteidiger, wird dessen Schreiben vorgelegt.

2.    Beweisanträge und Vorlage von Urkunden

2.1.

Offenbar benötigt die Staatsanwaltschaft ein Zeugnis der mj Sophie, um sich eine Befassung mit den im ausführlichen Schreiben der Kriseninterventionsstelle Wien dokumentierten Aussagen der mj Sophie zu ersparen und die Einvernahme der Frau Rosa Logar weiterhin übergehen zu können.

Wenn es die Staatsanwaltschaft Steyr im Verfahren der Anzeige der MA 11 als angebracht  angesehen hat, ohne Befragung der Leiterin der Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie und der drei weiteren Zeuginnen das Verfahren gegen DI Johannes Guger einzustellen, wogegen ich hier wegen der bloßen Wiedergabe von Darlegungen der mj Sophie wegen Verleumdung hartnäckig verfolgt werde, so wirft dies ein bezeichnendes Bild auf die nach dem Gesetz angeblich zur Objektivität verpflichtete Strafverfolgungs­behörde.

Auch dass die von mir eingebrachte Strafanzeige gegen Johannes Guger, Richter Mag. Helmut N., Rene M. etc. offenbar nicht behandelt wird, unterstreicht hier die Befangenheit und Voreingenommenheit der Staatsanwaltschaft Steyr.

Ich beantrage die Einvernahme der Zeugin

Rosa Logar , p.A. Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, Wien,

und, sollte dies nicht reichen, der weiteren Zeuginnen Doina S. Petra H. und Mihaela I., zum Beweis dafür, dass die Protokollierungen in den Berichten der Interventionsstelle Wien exakt das wiedergegeben haben, worüber die mj Sophie, ohne mein Beisein, berichtet hat. Dabei möge die Zeugin Mihaela I. auch dazu befragt werden, dass sie, als Freundin der ermordeten Ruxanda, sich infolge Beeinflussung des Freundes des Mörders Christoph Guger, Prof.(FH) Doz.DI Rene M., von mir abgewendet und auch als Auskunftsperson im Verfahren vor dem BG Favoriten wegen Unterlassung kreditschädigender Äußerungen nicht mehr zur Verfügung gestanden hat.

Zu diesem Thema des zu Recht bestehenden Missbrauchsverdachtes wird auch der Bericht der Kriseninterventionsstelle vom 29. April 2013 vorgelegt, zumal ich diesen in der von mir bestellten Aktenabschrift nicht auffinden habe können.

Beweis: Bericht der Kriseninterventionsstelle vom 28.04.2013

Ich beantrage die Einvernahme der mir nicht bekannten, aber wohl existierenden und von der Staatsanwaltschaft auszuforschenden Mitglieder des Expertenteams des LKH Steyr bzw. des Diagnostikteams der oö Landesregierung (möglicherweise Frau OA Dr. W., Frau Dr. G., p.a. LKH Steyr) zum Beweis dafür, dass sie die Exploration der mj Sophie schon vor Monaten als nicht mehr sinnvoll angesehen haben und diese daher auch nunmehr umso weniger sinnvoll sein kann.

Beweis:  Aktenvermerk des Richters Mag. Helmut N. vom 07.05.2013, Schreiben des Amtes für Jugend und Familie an Minerva Roanghesi vom 11.06.2013, Mag. Helmut N., Richter BG Steyr

Ferner beantrage ich die Einvernahme des Richters Mag. Helmut N. – sofern seine Erkrankung dies zulässt – zur Frage der Gründe, weshalb er trotz der o.a. Meinung des Expertenteams des LKH Steyr eine solche Befragung durch die Sachverständige Tanja G.  s o f o r t  –dies wörtlich– angeordnet hat.

Weiters lege ich den Aktenvermerk des Richters Helmut N. über ein Gespräch mit DI Guger vom 26.11.12, also nur einen Tag nach der Mordnacht, vor. In diesem Telefonat – DI J. Guger hatte sofort nach dem Mord die Obsorge beantragt – behauptete J. Guger wahrheitswidrig, ich sei psychisch instabil, wolle nach Rumänien zurück, er kenne die genaue Adresse meiner Wohnung nicht, wodurch er sich durch absichtliche Täuschung des Gerichts die vorläufige Obsorge erschlichen hat.

So viel zur Glaubwürdigkeit des DI J.Guger und seiner Unverfrorenheit, nach dem Mord des Sohns sich sogleich in kalter Berechnung um die Obsorge zu kümmern, als ich noch unter Schock stand und begann, das Begräbnis zu organisieren.

Dabei darf nicht übersehen werden, dass die Täterfamilie nicht etwa den Mörder Christoph Guger, sondern mich und die Ermordete (!) für den Mord an Ruxanda Guger verantwortlich machen.

Zu diesem Thema berufe ich mich auf den beizuschaffenden Strafakt Mag. Christoph Guger des Landesgerichtes f. Strafsachen Wien 610 Hv 2/13s, Einvernahme des  Mag. Christoph Guger, Einvernahme des DI Johannes Guger.

Vorgetragen wird zu diesem Thema der schriftliche Beweisantrag des Mag. Christoph Guger, eingebracht unmittelbar vor der HV am 10.09.13:

“Der Angeklagte wurde sowohl von der Schwiegermutter als auch von seiner Frau durch die fortwährende psychische Gewalt ab ihm derart in die Enge getrieben, dass er letztlich, insbesondere zum  S c h u t z  der mj Sophie, keinen anderen Ausweg mehr sah, der sich letztendlich in der nunmehr zur anklage gebrachten Tat manifestierte.”

Allein aufgrund dieses Antrags, dessen Wiederholung sein Verteidiger in der Hauptverhandlung am 10.09.2013 vor dem Geschworenen­gericht wohlweislich unterlassen hat, hätte der völlig kalte und uneinsichtige Mörder, der im Zuge seiner Einvernahme den Namen der Ermordeten nicht ein einziges Mal in den Mund nehmen konnte und der auch vorgegeben hat, nicht die Ermordete, sondern er wäre bei der Tat in Panik gewesen, in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen werden müssen.

Dass einem solchen abnormen Täter von seinem Vater noch die „Mauer“ gemacht wird, belegt, dass es letzterem ebenso an einer vernünftigen Einschätzung der Realität mangelt. Dabei ist immer noch völlig unklar, was sich in der Nacht vor dem Mord anlässlich des Besuchs von DI Johannes Guger in Wien in der Täterwohnung tatsächlich ereignet hat. Es ist naheliegend, dass, wie Ruxanda mir gegenüber angekündigt hat, diese wie geplant den Kindesvater im Beisein des Großvaters DI Guger mit dem Missbrauchsverdacht und der daraus zu ziehenden Konsequenz, dem Christoph Guger nur mehr ein begleitetes Besuchsrecht zu gestatten, konfrontiert hat und die beiden ein Einverständnis mit dieser Forderung signalisiert haben. Wie wäre es sonst zu erklären, dass sich Ruxanda, trotz mehrmaliger, im Tagebuch dokumentierter Morddrohungen des Christoph Guger, am nächsten Tag in dessen Wohnung mit Sophie begeben hätte?

Beweis: beigeschlossener Briefentwurf an Mag. Ruxanda Guger der Frau RA Mag. Plaz, Einvernahme der Frau RA Mag. Plaz zum Thema der Bedingungen für die beabsichtigte Ehescheidung und der Rolle des Mag. Christoph Guger

Illustrativ ist auch, dass seitens des DI Guger und des Mörders keine Bereitschaft besteht oder bestand, an den Kosten der Beerdigung und der Finanzierung des Grabsteins der Ermordeten teilzuhaben, was deren Auffassung, die Ermordete bzw. ich trügen selbst Schuld an der Tat, unterstreicht.

In diesem Zusammenhang hat der Mörder in der HV auch über seine Absicht, die mj Sophie bereits 2009 seinen Eltern übergeben zu wollen, berichtet. er hat die mj Sophie nach Indien entführen wollen und DI Johannes Guger als Kontaktadresse in Österreich angegeben, als die Mutter Ruxanda noch lebte.

Er hat somit offenbar seinen seit 2009 bestehenden Plan, die mj Sophie zu seinen Eltern zu bringen, durch Mord erfolgreich umgesetzt. Ruxanda Guger hatte diese Morddrohungen, wie auch die Missbrauchsvorwürfe und die Neigung des Abschleckens durch DI Johannes Guger, in ihrem Tagebuch angeführt.

Beweis: beigeschlossenes Tagebuch der Ruxanda Guger

2.2.

Die Ausgangslage für die mj Sophie ist angesichts dieser Konstellation erschreckend:

Es ist aus naheliegend, dass die mj Sophie, möglicherweise auch unbewusst, von ihren Großeltern bzw. Eltern des Mörders repräsentativ an Stelle von Mutter und meiner Person  für  den Mord und das Schicksal des Sohns Christoph verantwortlich gemacht wird. Gleichzeitig wurde das Kind für den Standpunkt des Vaters bzw. Mörders der Mutter, wie sich aus den Darlegungen im Beweisantrag Dris Klaar vom 07.05.2013 ergibt, vorsichtshalber (in Bezug auf den Mordprozess) instrumentalisiert. Selbst die Staatsanwältin im Mordprozess hat sich offenbar vom Briefverkehr des Mörders mit der mj Sophie blenden lassen.

Es war und ist völlig unvertretbar, unverständlich und gesellschaftlich unverträglich, dass die mj Sophie nach dem Mord in der Täterfamilie gebracht worden ist, nachdem angeblich Steyr durch die Tat, mit dem nicht nachvollziehbaren und unerklärlichen Einverständnis der offenbar zuständigen Wiener Pflegschaftsrichterin, die Zuständigkeit erlangt hat (Aktenvermerke im Pflegschaftsakt).

Dabei hätte DI Guger, wäre er mit durchschnittlichem sozialen Empfinden ausgestattet, einen solchen Obsorgeantrag schon allein im Interesse der mj Sophie gar nicht stellen dürfen. Er hat ihn auch nicht für sich, sondern für den Mörder gestellt, der -wie schon ausgeführt- schon 2 Jahre vor dem Mord die mj Sophie in die Obhut seiner Eltern bringen hatte wollen (um sie allein für sich zur Verfügung zu haben). Durch den Mord und durch die nach der Tat durch DI J. Guger entfachten Aktivitäten ist dieser Plan bislang auch erfolgreich umgesetzt worden.

Die wider mich erhobene Strafanzeige des DI Guger wegen Verleumdung verfolgt einzig und allein den Zweck, mich mundtot zu machen, um ungehindert den Plan seines Sohns zu einem Ende führen zu können. Dazu diente auch der Versuch, mich besachwaltern zu lassen, sowie das Verfahren vor dem BG Favoriten wegen unterlassung.

Beweis: Protokoll der Hauptverhandlung Mag. Christoph Guger 610 HV 2/13s

Dass die Zuständigkeit des Pflegschaftsgerichtes Steyr jedoch tatsächlich nur durch Amtsmissbrauch des Richters Helmut N. nach Beeinflussung der “offenbar zuständigen Wiener Richterin”, die nach Aufforderung oder Anregung von Richter Mag. Helmut N. den Fall “ohnehin nicht haben wollte”, begründet wurde, unterstreicht den über den Mord hinausgehenden weiter strafrechtlich relevanten Hintergrund dieses Falls.

Beweis: Aktenvermerke im beizuschaffenden Pflegschaftsakt des Richters Mag. Helmut N.

Dabei spielt auch eine Rolle, dass eine Miteinbeziehung des Verdachts des Missbrauchs durch Mag. Christoph Guger zum Nachteil der mj. Sophie, wiewohl selbst von ihm zum Tatmotiv erhoben, weil er durch mich und die Ermordete mit Vorwürfen ausweglos unter Druck gesetzt worden sein will, im Mordprozess nicht erfolgte, wie auch die geplante Entführung der mj Sophie nach Indien im Verfahren wegen § 75 StGB nicht als Problem gesehen worden ist.

Vorgelegt wird zu dem Thema der geplanten Entführung, die nur durch das Unterbleiben der Erteilung eines Visums für die mj Sophie unterblieben ist (Aussage Christoph Guger in der Hauptverhandlung), auch der Visumsantrag, in dem als Bezugsperson in Österreich DI J.Guger, nicht aber die Kindesmutter Ruxanda angeführt ist, was eine Beteiligung des DI Johannes Guger, auch wenn er dies in der HV seines Sohns abgestritten hat, an der geplanten Entführung nicht ausgeschlossen erscheinen lässt.

Statt dass die Behörde nach den vielen und geradezu unglaublichen Missbrauchsvorwürfen in diesem Lande, die Bände sprengen, gegen einen Verdächtigen tätig wird, wird trotz massivem Missbrauchsverdachts ein Kind nach einem Mord in die Täterfamilie gesteckt. Dabei wäre dies, – ich wiederhole mich – auch ohne jeden Missbrauch, aus grundsätzlichen Überlegungen unzulässig.

Dass hier offenbar kollektiv, aus welchen Gründen immer, jegliches Interesse an einer Aufklärung fehlt, dokumentiert sich auch an der Bestellung des Kollisionskurators RA L. für die mj Sophie im Verfahren der Anzeige der MA 11 gegen DI J.Guger:

Diese Bestellung durch das Pflegschaftsgericht Steyr erfolgte offenbar nicht etwa deshalb, damit der Kurator Rechte der mj Sophie wahrnimmt, sondern um die Einstellung durch Zustellung des entsprechenden Beschlusses an ihn abzusegnen und rechtskräftig werden lassen zu können. Einen Fortführungsantrag hat der Kurator jedenfalls nicht gestellt, wie er auch an einer Einvernahme der o.a. Zeuginnen der Befragung der mj Sophie offenbar nicht interessiert gewesen ist. Auch dieses Verhalten bzw. Unterlassen mutet für einen Kurator zumindest befremdlich an.

Ich wollte und hatte nur pflichtgemäß als Großmutter im Interesse der mj Sophie an der Aufklärung dieses Missbrauchsverdachtes mitzuwirken.  Hätte es nur den geringsten Zweifel an der Berechtigung dieses Verdachtes gegen DI Guger gegeben, hätte ich diesen Verdacht -der auch mich schockierte und verstörte- nicht geäußert. So habe ich mich auch noch zu Lebzeiten meiner Tochter, wie dem Tagebuch zu entnehmen ist, trotz erdrückender Missbrauchshinweise und sogar einer eigenen unmittelbaren Beobachtung des Missbrauchs des Mag. Christoph Guger zum Nachteil der mj Sophie, im Interesse der Familie, in der fatal trügerischen Hoffnung, es werde sich zum Besseren wenden, zurückgezogen.

Beweis: Tagebuch der Ruxanda Guger

3.   Antrag auf Einstellung des Verfahrens

Aus dem Tagebuch der Ermordeten ergibt sich, dass die Neigung des Abschleckens vom Großvater DI Guger komme. Es ist bekannt, dass sich perverse sexuelle Praktiken mit eigenen Kindern auf die nächste Generation übertragen. Dies erklärt auch, weshalb Christoph Guger seine perversen Praktiken, wie im Tagebuch geschildert (Sophie war erst ca. 3 Jahre alt), als normal empfand und verteidigte (wenn ich das mit Sophie nicht machen darf, dann lasse ich mich scheiden und habe Sophie 3 x die Woche alleine – Tagebuch S. 2, vorletzter Absatz).

Es gibt somit in Form des Berichts der Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie in Wien und selbst des Tagebuchs deutliche Beweise und Hinweise für das Fehlverhalten von Großvater DI Guger.  Die Anzeige gegen DI Guger hat im übrigen die MA11 Wien eingebracht. Die Behörde oder die Kriseninterventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, die all dies dokumentierte, werden nicht verfolgt, aber wohlweislich auch nicht befragt. Rosa Logar, die all dies dokumentiert, ist nicht befragt worden, wird aber wohlweislich auch nicht verfolgt, obwohl sie auch im Lichte der Gutachten der Sachverständigen die Berechtigung der dringenden Gefahrenmeldung weiterhin aufrecht gültig sieht.

Ich habe somit lediglich die von der mj Sophie mir gegenüber getätigten Angaben sowie die in der Niederschrift der Interventionsstelle Wien wiedergegebenen Äußerungen der mj Sophie zitiert.

Es ist nicht einmal ansatzweise erkennbar, dass bei all dem vorliegenden Material Anschuldigungen durch mich wider besseres Wissen erfolgen. Als Großmutter trifft mich vielmehr die Rechtspflicht, einen begründeten Missbrauchsverdacht aufzuzeigen.

Ich beantrage daher die

E I N S T E L L U N G

des wider mich eingeleiteten Verfahrens.

Wien, am 21.10.2013                                                       Minerva Roanghesi

Anlagen:

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